Dienstag, 16. Februar 2016

STS und STO

Hallo liebe Leser, hier möchte ich mal über diese beiden Begriffe aufklären.
Sie stammen wohl ursprünglich aus dem Ra-Material (gechannelte Botschaften, die ein komplexes Weltmodell anbieten). Auch in den Enthüllungen des Illuminati-Mitgliedes "Hidden Hand" werden diese Begriffe benutzt. Danach wurden sie von sehr vielen Wahrheitssuchern und Esogruppen aufgegriffen.

STS steht für "Service to Self" und  STO steht für "Service to Others". Im Deutschen kann man auch Egoismus und Altruismus sagen.

Mich hat es immer gestört und innerlich alarmiert, wenn Texte diese beiden Begriffe mit "gut" und "böse" oder "positiv und negativ" gleichsetzen. Denn bei ein wenig Nachdenken kommt man schnell darauf, dass das so nicht stimmt.

Erstens kann man beobachten, dass wohl jeder Mensch zeitweise sich selber dient und zeitweise anderen. Zweitens ist davon auszugehen, dass ein alleiniger Dienst an sich selbst zu großen Disbalancen führt, genauso wie ein alleiniger Dienst am Anderen, und dass deshalb wohl wie so oft ein goldener Mittelweg das Richtige ist.

Drittens gibt es Untersuchungen  zur Verhaltensökonomie, welche die Erfolge für unterschiedliche Spielstrategien berechnen mit einer Art sachlicher Zähl- und Vergleichsmethode. Dabei kommt man zu dem Ergebnis, dass das Verhältnis von egoistischen und altruistischen Verhaltensmustern in einer Gruppe zwar schwankend ist, sich aber auf einem Gleichgewicht einpendelt. Dieses Verhältnis beinhaltet einen Selbstregulationsmechanismus. Das ist leicht nachzuvollziehen:

Man stelle sich eine Gruppe vor, in der nur Altruisten sind. Alle teilen alles mit den anderen, alle geben alles. Wenn da jetzt einer auf die Idee kommt mal was Alternatives auszuprobieren, nämlich alles zu behalten, dann wird er erstmal Erfolg haben. Er bekommt alles von den anderen und gibt nix mehr ab, er wird also Vorteile haben gegenüber den Altruisten. Was geschieht dann?
Nun, andere machen ihn nach, weil sie sehen: der hat Vorteile. Aber wenn zu viele in der Gruppe sind, die immer nur alles behalten und nix geben und keinem anderen helfen, dann kommt dieses Verhalten sehr schnell an eine Grenze.
 Denn dann fließt nichts mehr und es ist  nichts mehr da was man anderen wegnehmen kann. Und Unterstützung bekommt man auch nicht. Also ergibt es sich ganz von alleine, dass wieder welche anfangen etwas abzugeben und zu kooperieren, um das Problem zu lösen. Diejenigen die das tun, haben dann wieder einen Vorteil gegenüber den Egoisten die alles behalten usw. usf.

Es ergibt sich also eine Art dynamisches Gleichgewicht. Ein Regelkreis zwischen STS und STO.

Und genauso meine ich auch, ist es im Großen,  also im Universum, und im Kleinen (Gesellschaften, Planeten, Völker, Gruppen, Familien) vorgesehen und richtig und angemessen.

STS und STO ist ein ein dynamisches Gleichgewicht, ein Regelkreis. Es ist kein Entweder - Oder und schon gar nicht ist es gleichzusetzen mit gut und böse.

Ich bin sehr mißtrauisch wenn mir jemand versucht weiszumachen, dass Egoismus per se schlecht ist, und daß Altruismus immer und ohne jeden Zweifel gut ist.

Ich denke daß die Quelle des Universums das Ziel hat sich selbst zu erfahren, indem sie Wesen erschafft die in ihrem Universum alle Möglichkeiten ausprobieren. Und die Quelle will alles, liebt alles. Sie ist bedingungslose Liebe, das heisst sie zieht nicht die eine Verhaltensweise der anderen vor.

Denn sowohl STS als auch STO bieten riesengroße Lern- und Erfahrungspotentiale, vor allem wenn sie miteinander wechselwirken. Deshalb kann ich mir nicht vorstellen, daß nur das eine "gut" und das andere "schlecht" sein soll. Wer immer das versucht zu vermitteln, der hat meines Erachtens die Natur der Quelle unseres Universums nicht verstanden.

Ich sehe auch in der Natur der Erde ein Abbild dieser Regelkreise die auch im Universum herrschen. Und in der Natur sehen wir, dass es parasitäre Lebensformen gibt. Aber es gibt immer Mechanismen der Regulation. Die parasitären Lebenformen schädigen niemals ihre Wirtspopulationen so sehr, dass es sie selbst gefährdet. Es ist eine Balance, ein Gleichgewicht.









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