Dienstag, 14. Juni 2016

Positives über Gor T.Rassadin





Neuerdings tauchen immer mehr Stimmen auf, von Leuten die nach anfänglicher Begeisterung nun anfangen stark an Gor zu zweifeln, und sich fragen ob seine Symbole oder Amulette negativ geladen sind. Viele Gruppen die sich in der Anfangseuphorie gebildet haben sind schon wieder zerfallen.
Manche verbreiten sogar die Behauptung, Gor sei besessen und öffne dunklen Mächten Tür und Tor.

Auch ich stehe Gors Versteifung auf eine negative Vision vom einem hochdramatischen und katastrophalen Wende-Ereignis ablehnend gegenüber. Aber ich akzeptiere, dass es Gors Wahrheit ist, und er das genau so verbreitet wie er das empfindet, was da jetzt kommt. Es hängt  wie jede Realitätsschaffung damit zusammen, wer der Schöpfer ist. Und Gor ist ein spezielles Wesen, und ich bin ein anderes spezielles Wesen, und deshalb kann und darf jeder seine eigene Realität kreieren wenn beides eben nicht zusammen geht.
So einfach ist das.

Gor ist nicht negativ, er ist ehrlich und offen. Das führt dazu, daß sein Wissen was er gibt mit vielen Weltbildern und Glaubenssätzen der Leute heftig zusammenknallt.
Es wurden zu viele Glaubenssätze in der Eso-Szene verbreitet, die zwar nett und schön sind, und etwas geben für die ängstliche Person woran sie sich klammern kann, die aber mit der ungeschminkten Wahrheit wenig zu tun haben.
Gor räumt radikal mit diesen Glaubenssätzen auf.
Die wichtigste Botschaft die er bringt ist meines Erachtens die der Wahrhaftigkeit.

Er sagt es ist leicht und schnell Dich mit Deinen Selbst zu verbinden, das Selbst zu sein. Sei ehrlich, sei wahrhaftig, lass alle Lügen los.
Auch die ganzen, aus den Ängsten der Person geborenen gern übernommenen Eso-Glaubenssätze gehören dazu.

Und diese radikale Ehrlichkeit ist es, was bei vielen Leuten Ängste weckt und das sehr negative Gefühl, dass sie jetzt mit ihrem eigenen verlogenen Gebaren konfrontiert werden, dass es jetzt an ihre vielen kleinen und großen Selbstlügen geht.
Die Leute hören die Wahrheit oft nicht gern. Sie hören nicht gern, dass Loslassen tatsächlich auch Loslassen heisst, nicht übertünchen oder durch eine andere fromme Lüge ersetzen.

Es ist ja bezeichnend, dass Gor seine Ehrlichkeit sogar vorgeworfen wird. Gor verzichtet darauf zu sagen, er habe sein Wissen aus irgendwelchen höheren heiligen Quellen, von unantastbaren, weil nicht greifbaren unsichtbaren Autoritäten, wie aufgestiegenen Meistern, Arkturianern, Jesus oder blauen gefiederten Vogelwesen.
Nein er sagt offen und ehrlich, dass er das Wissen aus der Natur der Dinge hat. Also aus seiner eigenen Wahrnehmung, Erfahrung und Schlußfolgerung.

Wer damit ein Problem hat, sollte mal sich ganz genau fragen, warum er die Botschaften eines unsichtbaren, nicht nachweisbaren, aber schmeichelnden Wesens lieber annimmt ?

Werden eben doch Autoritäten gebraucht? Nimmt man das Schmeichelnde und Zuckersüße lieber an, weil man dann ja doch ganz beruhigt bei seinen alten Lügen bleiben kann?

Natürlich irritiert Gor die an Verschleierung und rosa Gesäusel gewöhnte Eso-Welt. Natürlich ruft er bei so manchem ungute Gefühle hervor, ein Ahnen, dass man bisher alles gesteuert aus dem ängstlichen, getrennten Bewußtsein der Person heraus getan hat, nicht aus dem immer mit der Quelle verbundenen, immer kraftvollen Bewußtsein des Selbst heraus.

Das weckt als erstes die Angst der Person, dass sie jetzt sterben muß. Und Gor ist da knallhart, ja er sagt die Person darf gehen, und das Selbst darf kommen ;)

Und das ist keine Besessenheit. Das Selbst sind wir Selbst. Jeder von uns. Es ist eine Verlagerung des Identifikationspunktes weg von der kleinen, ängstlichen, von äusseren Umständen definierten und getriebenen Person hin zu unserem selbstbestimmten, schöpferischen Bewußtsein. Mehr ist es nicht.











Montag, 13. Juni 2016

GOR Timofey Rassadin und die drei archetypischen Gegner

An dieser Stelle möchte ich meine Gedanken zu Gors Äußerungen über die drei archetypischen Gegner der Menschheit wiedergeben.
Auch das ist ein Punkt an dem ich nicht mit Gors Sichtweise übereinstimme. Im Folgenden möchte ich erläutern weshalb.

Laut Gor gibt es drei große Gegner des Menschen, den Blutdrachen, die Goldschlange und die Kristall-Spinne.
Der Blutdrache entfacht Flächenbrände und liebt das Gemetzel. Die Goldschlange ist kalt und gierig und liebt es alles in sich hineinzufressen, die Kristallspinne will Ordnung, Struktur  und Harmonie um jeden Preis.

Gemäß Gor ist die Weltpolitik und Menschheitsgeschichte mit dem Ringen dieser Archetypen zu erklären.

Das stelle ich in Frage. Denn:

1. Handelt es sich dabei um Archetypen, das heisst um Prinzipien, um Kräfte, um Antriebe, die nur daran interessiert sind ihr eigenes Prinzip auszudrücken. Man kann sie auch als reine Allegorien sehen für die Triebe des (Blut)Rausches, der Gier, und der Sicherheit, der präzisen Funktionalität.   Diese Prinzipien sind an sich neutral, da sie zu einseitig  sind, um wirklich Herrschen zu können. Sie sind zu beschränkt. Sie können zwar wirken, sich auswirken oder in Erscheinung treten, aber nicht herrschen. Dafür  fehlen ihnen die ganzen anderen Aspekte des Seins.

2. Es sind Archetypen, und wenn man genau hinschaut dann erkennt man in der Geschichte auch, dass niemals ein solcher Archetyp irgendwie zielgerichtet oder alleine sich manifestiert hat. Beispiele: Der Blutdrache machte die Revolution in Russland, in China und jetzt aktiviert er die islamistischen Terror-Eroberungswellen. Die Kristallspinne liebt Struktur, Hierarchie und mechanische Ordnung.  Und hat angeblich die Deutschen im Griff gehabt und ist mit ihnen, trotz technologischer Überlegenheit, untergegangen.
Wenn man genau hinsieht ist offensichtlich, dass die Kristallspinne auch in Russland mitmarschiert und erst recht in China oder Nordkorea. Im Vergleich zu deutschen Soldaten vergangener Zeiten marschieren die Russen, Chinesen und Koreaner auch heute noch extrem mechanistisch und roboterhaft. Dort wird dieses Prinzip der Robotik und des toten, mechanistischen Kadavergehorsams auch heute in der Gegenwart auf die Spitze getrieben und hat die gesamte Gesellschaft fest im Griff.
  Die Deutschen waren  wenigstens noch lebendig  und beseelt beim Marschieren (man sehe sich einmal die entsprechenden Filmdokumente an)  während die heutigen Armeen der Koreaner, Chinesen etc. tatsächlich wie tot und wie aufgezogene Puppen wirken.
Es ist ein genaues Gegenteil vom feurigen, ungezügelten ekstatischen Drachen, und man sieht, dass diese Archetypen sich mischen und nicht klar getrennt gegeneinander arbeiten.

3. Die Schlange der kalten Gier ist überall vertreten, sie ist sowohl bei den blutrünstigen, mechanistischen Asiaten extrem aktiv, als auch bei den ekstatisch-blindwütigen und ebenfalls blutrünstigen Islamisten.

Fazit: Die Rede von diesen drei Archetypen erklärt nicht die Vorgänge in der menschlichen Geschichte. Das Wichtigste wird dabei von Gor verschwiegen, nämlich dass diese drei Archetypen als blinde Kräfte selbstverständlich von dahinterstehenden Intelligenzen gelenkt und genutzt werden!

Diese dahinterstehenden hochintelligenten und umfassenden Wesen sind die wahren Gegner, die Feinde welche diesen Planeten hier zugrunde richten, und es so gut sie können vor der Menschheit verschleiern. Es sind dieselben, die ich in einem anderen Artikel als "Alternate" benannt habe.

Das sind keine Allegorien oder einseitige Triebe, es sind richtige Wesen, es sind Player, es sind Spieler. Sie sind so alt und so erfahren, dass sie die Archetypen lenken können. Sie jonglieren damit so wie es ihnen ins Konzept passt.

Gors Ausführungen über die drei archetypischen Gegner verschleiert mehr als dass es enthüllt, wer die wahren Feinde sind und wie sie arbeiten.

Alle drei Prinzipien sind lediglich Werkzeuge  in der Werkzeugkiste dieser Hintergrundplayer, die sie je nach Bedarf benutzen, um die Menschheit unwissend, in Angst und Terror und unter totaler Kontrolle zu halten.

Wie bei allen Archetypen gilt auch für diesen Drachen, die Schlange und die Spinne, dass sie neben einer zerstörerischen Seite auch eine verwandelte, lichte und positive Seite haben. Die Entscheidung darüber welche Seite aktiviiert wird, ist eine Entscheidung des jeweiligen Selbstes, des übergeordneten Schöpferbewußtseins. Mit anderen Worten, jeder von uns kann diese Archetypen durch Wille und Disziplin in sich selbst transformieren.

Dann ist der Drache die Kraft der Begeisterung, die Spinne ist das Streben nach  komplexer Harmonie und die Schlange ist die Klugheit mit der man eigene Ziele erreichen kann.